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LoB

Projekt "Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg"

Lernort Bauernhof (LoB) ist ein landesweites Bildungsprojekt der AGL, das Kindern und Jugendlichen praxisnahe Einblicke in die Landwirtschaft und den Gartenbau ermöglicht. Auf Bauernhöfen haben Kinder seit jeher erlebt, wie Landwirtschaft funktioniert und woher ihre Lebensmittel kommen. Heute ist dies wichtiger denn je, da immer weniger Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zur Landwirtschaft haben.

Vor diesem Hintergrund gründeten die Landjugendverbände in Baden-Württemberg bereits 1991 das Projekt Schüler auf dem Bauernhof . Sie setzten sich dafür ein, dass Landwirtinnen und Landwirte, die Schulklassen auf ihren Betrieben empfangen und Kindern sowie Jugendlichen die Erzeugung von Lebensmitteln anschaulich vermitteln, für ihren Aufwand eine finanzielle Anerkennung erhalten. Das Projekt Schüler auf dem Bauernhof entwickelte sich über die Zeit zu dem uns heute bekannten Projekt Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg. Dieses wird auf Basis der Verwaltungsvorschrift Lernort Bauernhof aus Mitteln des Landes Banden-Württemberg gefördert.

Ziel des Projekts ist es, das Verständnis für die heimische Landwirtschaft zu fördern und Bildung für nachhaltige Entwicklung erlebbar zu machen. Auf qualifizierten landwirtschaftlichen Betrieben erfahren Kinder und Jugendliche unmittelbar, wie Lebensmittel erzeugt werden, welche Bedeutung nachhaltiges Wirtschaften hat und welche Rolle regionale Wertschöpfung sowie erneuerbare Energien spielen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Qualifizierung und Fortbildung von Landwirtinnen und Landwirten, die ihre Betriebe als außerschulische Lernorte öffnen. Ebenso werden Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten, um Hofbesuche optimal in den Unterricht einzubinden und an den Bildungsplänen auszurichten. Die regelmäßigen Fortbildungsangebote tragen dazu bei, die Qualität der Bildungsmaßnahmen nachhaltig zu sichern.

Die drei berufsständischen Landjugendverbände Baden-Württemberg sind mit der administrativen Umsetzung des Projekts betraut. Sie übernehmen die Abwicklung und Abrechnung der Fördermittel und leiten die Aufwandsentschädigungen an die teilnehmenden Betriebe weiter. Sie werden von der Zentralen Koordination unterstützt. Diese übernimmt die Aufgaben der Planung und Koordination von Fortbildungsangeboten für Landwirtinnen und Landwirte sowie für Lehrkräfte, die Beratung und Vernetzung der Projektbeteiligten, die Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätssicherung sowie die Unterstützung bei der Umsetzung der Fördervorgaben. Darüber hinaus begleitet sie die Zusammenarbeit mit den Landjugendverbänden, den zuständigen Ministerien und weiteren Kooperationspartnern.

Weitere Infos zum Projekt findet ihr hier.